Tipps & Tricks

Tipps und Tricks zum BioBienenApfel

Wer Bienen erhalten und fördern möchte, braucht auch die entsprechenden Informationen dazu. Hier geben wir einen kleinen Überblick. Wissenswertes, Erstaunliches und einfach Interessantes zu den kleinen Nützlingen.
Unsere Tipps und Tricks zum BioBienenApfel!

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  • Wild- und Honigbienen spielen als Bestäuber bei der Erhaltung der Artenvielfalt eine entscheidende Rolle. Fast 80 % der Wildpflanzen und zahlreiche Kulturpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um Samen und Früchte zu bilden und damit Erträge zu sichern. Die Pflanzen sind also in ihrer Fortpflanzung auf (Wild-) Bienen angewiesen, umgekehrt brauchen die Bienen Pollen und Nektar von Blütenpflanzen für ihre eigene Ernährung oder für die Aufzucht ihrer Nachkommen. Die Artenvielfalt der Pflanzen und der Insekten sind also eng miteinander verbunden und voneinander abhängig.
  • Neben Honigbienen, Schwebfliegen, Schmetterlingen oder Käfern sind es vor allem die knapp 700 Wildbienenarten, die beim Sammeln von Pollen und Nektar für die Bestäubung und damit für die Vermehrung der heimischen Pflanzen verantwortlich sind.
  • In Österreich sind knapp 700 Wildbienenarten bekannt, weltweit sind es sogar bis zu 30.000 Arten. Sie gehören zur Ordnung der Hautflügler und sind mit den Wespen verwandt.
  • Die kleinsten Wildbienen sind nur wenige Millimeter groß, während die größten heimischen Wildbienen, die Holzbienen, bis zu 3 cm groß werden können. Sie zählen damit zu den größten heimischen Insekten.
  • Anders als Honigbienen sind die meisten Wildbienen nicht staatenbildend, sondern leben einzeln. Eine Ausnahme stellen Hummeln dar, die in Völkern mit bis zu 600 Tieren leben. Wildbienenweibchen haben einen Stachel und können auch stechen, das tun sie allerdings nur in ärgster Bedrängnis. Der Stich ist nicht so schmerzhaft wie der einer Honigbiene und viele kleinere Arten sind nicht in der Lage die menschliche Haut zu durchdringen. Während Honigbienen nur einmal stechen können, weil nach dem Stich der Stachel aus dem Körper gerissen wird, können Wildbienen mehrmals stechen.
  • Wildbienen sind auch besonders fleißige und effiziente Bestäuber. Während beispielsweise für die Bestäubung von einem Hektar Apfelbäumen ein Honigbienenvolk mit bis zu 50.000 Bienen notwendig ist, reichen zu einer erfolgreichen Bestäubung derselben Apfelanlage bereits 530 Weibchen der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta).

Quelle & viele weitere interessante Tipps und Tricks zum BioBienenApfel und rund um die Biene kannst du der Website unseres Partners „Bienenzentrum OÖ“ entnehmen.

  • Rasenflächen sind aufwendig in der Pflege. Für größere Rasenflächen sind Blumenwiesen eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Alternative. Mähen Sie die Fläche nur mehr 1-2x im Jahr und entfernen sie das Schnittgut zur Aushagerung. Die Blumen siedeln sich mit der Zeit von selbst an – laut Untersuchungen etwa 5-7 Arten pro Jahr. Ansaat ist ebenfalls möglich. Eine Infotafel zeigt BürgerInnen, dass hier die Gemeinde Bienen und Schmetterlinge fördert.
  • Wir Menschen freuen uns an Bienen, Schmetterlingen und Singvögeln. Um diese auch in unsere Dör-fer und Städte zu locken, braucht es geeignete Futterpflanzen. Das sind vorwiegend heimische Arten oder jedenfalls Pflanzen, die Nektar, Pollen und Früchte produzieren. Glücklicherweise sind diese dem Standort angepasste Arten und Sorten auch robuster und brauchen somit weniger Pflege. Das spart Arbeitszeit, Dünge- und Pflanzenschutzmittel und damit Kosten.
  • Tipp für die Aussaat der Bienenwiese: Voraussetzungen für die Saat sind stabile 8 Grad Bodentemperatur und ausreichende Bo-denfeuchte. Es müssen zu hohe Tagestempe-raturen vermieden werden. Wenn der Keimling austrocknet, ist er unwiderruflich abgestorben.Dies bedeutet in den meisten Jahren eine gute Ansaatperiode von Mitte April bis Mitte Juni und von Ende August bis Anfang Oktober.

Quelle und viele weitere interessante Garten-Tipps kannst du der Website unseres Partners „Natur im Garten“ entnehmen.

Wusstest du, dass es auch eine Garten-Hotline von Natur im Garten gibt?
Hier kannst du dir telefonisch alle Tipps und Tricks zum BioBienenApfel und rund um deinen Garten, deine Bienenwiese und vieles mehr holen. Probier es mal aus:

02742 / 74 333
oder unter
gartentelefon@naturimgarten.at

  • Die Mehrheit der steirischen ImkerInnen organisieren sich in Vereinen. An die 90 bis 95 % der Imker/innen nutzen den Vorteil eines Vereins, denn gemeinsam ist man bekanntlich stärker! Das bedeutet, dass 75 % der Imker nur zwischen 1 und 15 Bienenvölkern besitzen.
  • Wie kann man Imker werden? Ob jung oder alt – im Prinzip kann jeder Imker werden! Das Wichtigste ist, dass man Spaß daran hat, gerne Zeit in der Natur verbringt und keine Angst vor kleinen krabbelnden Tierchen hat. Am besten du holst dir Informationen beim steirischen Landesverband und wirst Mitglied eines Vereins.
  • Welche Arbeiten hat ein Imker? Im Frühling und im Sommer heißt es, die Beuten und Vorräte, das Verhalten der Bienen und auch die Tracht und das Wetter zu beobachten und regelmäßig zu kontrollieren. Dazu sollte man ein- bis zweimal pro Woche die Völker besuchen. Im Winter passiert bei den Völkern generell nicht viel. Natürlich gibt es für den Imker auch im Winter immer wieder etwas zu tun. Generell reicht aber ein Kontrollgang einmal pro Monat aus. Am meisten Zeit benötigt der Imker für die Honigernte.
  • Was muss ich beachten, wenn ich Bienen halten möchte? Prinzipiell darf jeder Bienen halten. Es gibt nur wenige Regeln, die man in der Bienenhaltung einhalten sollte: Ist das Grundstück kleiner als 200 m² empfiehlt sich eine Bienenhaltung nicht, denn Bienen brauchen Platz und wir Menschen wollen sie nicht in ihrem Leben stören.

Quelle und viele weitere interessante Imkertipps und Tipps und Tricks zum BioBienenApfel kannst du der Website unseres Partners „Steirischer Landesverband der Bienenzucht“ entnehmen.

Die Gartenhotline

von Natur im Garten

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Mo, Di, Do, Fr: 8 – 15 Uhr
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