Was gilt es beim Aufstellen eines Insektenhotels zu beachten?

Sonniger, geschützter Standort bevorzugt!

Zu den BioBienenApfel-Insektenhotels

Wo steht dein Insektenhotel für Bienen auch wirklich gut? Hier die wichtigsten Tipps von DI Dr. Petra Haslgrübler, BEd. vom Bienenzentrum Oberösterreich:

– Der Standort sollte sehr sonnig und vor Wind und Regen geschützt sein.

– Eine Ausrichtung nach Süden bzw. Südosten wird empfohlen, um den Bewohnern maximale Wärme bieten zu können.

– Die ideale Höhe zum Aufhängen liegt bei 1 bis 2 Meter über dem Boden.

– Der Standort des Insektenhotels sollte möglichst nicht verändert werden.

– Im Umkreis von rund 300 Metern sollten blütenreiche Pflanzen blühen, damit genügend Nektar und Pollen zur Nahrungsaufnahme vorhanden sind.

– Das Insektenhotel sollte nicht geöffnet werden, auch nicht um es zu reinigen. Die Wildbienen erledigen ihren „Frühjahrsputz“ selbstständig.

– Ein Insektenhotel kann von März bis Oktober aufgestellt werden, die Sommerzeit eignet sich besonders.

 

So „funtioniert“ ein Insektenhotel

Sobald die Bienen das Hotel bezogen haben, beginnen die begatteten Weibchen die Bruthöhle zu putzen. Sie legen für jede Eizelle eine eigene Brutzelle an. Aus Pollen und Nektar stellen die Bienenweibchen einen sogenannte „Pollenkuchen“ her. Auf ihm wird das Ei abgelegt. Wenn das Ei gelegt ist, schließt die Biene die Brutzelle und widmet sich der nächsten. Innerhalb eines Röhchens können auf diese Art zahlreiche voneinander getrennte Brutzellen angelegt werden.

 

Schon nach wenigen Tagen schlüpfen kleine Bienenmaden aus. Sie fressen sich an dem Pollenkuchen satt. Zwischen zwei und vier Wochen sind die Maden ausschließlich mit Fressen beschäftigt. Nachdem sie sich insgesamt fünfmal gehäutet haben, spinnen sie einen Kokon, in dem sie gut geschützt überwintern.

 

Im Frühjahr arbeiten sich die inzwischen vollständig entwickelten Bienen durch die Lehmschichten ins Freie. Die Männchen begatten die Weibchen und der Kreislauf beginnt von Neuem. Ganz nebenbei bestäuben die Bienen die umliegenden Pflanzen und sorgen damit dafür, dass Früchte wachsen und gedeihen.

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